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Metallisierung

Metallisierung Metallisierung

Was ist Metallisierung?

Durch Metallisierung werden verschiedene metallische und nicht metallische Materialien auf die Oberflächen aufgetragen. Metallisierung wird am häufigsten in den Fällen benutzt, wenn man die Oberfläche eines Gegenstandes vor Korrosion, Materialverschleiß, Kavitation oder Erosion schützen will. Wir empfehlen sie zum Schutz der Stahloberflächen, die den äußeren Einflüssen ausgesetzt sind.

Definition der Metallisierung  ist gemäß dem Standard DIN 657 [1]: Auftrag der thermischen Beläge wird mit besonderen Anlagen ausgeführt, durch Scmelzen, Sprayen und Spritzen des Spritzmaterials mit hoher Geschwindigkeit auf die reine, im Voraus behandelte Oberfläche des Bestandsteiles.

Diese Definition beschreibt das thermische Spritzen nicht ausreichend. Prinzip  des Betriebes von  thermischem Spritzen wirkt so, daß man im Brenner mit Hilfe der Energie das Material zum Auftragen schmelzt. Dieses Material wird dann mit Hilfe der Prozessgase gesprayt und auf das Grundmaterial gespritzt, wo es erstarrt und geschlossene Schicht darstellt. In Fortführung sind die einzelnen Prinzipien dieser Verfahren genauer beschrieben.

Welche Materialien sind zur Metallisierug geeignet?

Als Unterlage sind geeignet alle Materialien, die durch das Sandstrahlen rau werden können, also die Materialien, derer Härte niedriger als 55 HRC ist.  Auf die Grundmaterialien mit höherer Härte ist es möglich die Schichten nur mit umständlichen Verfahren aufzutragen. Weil Verklumpen überwiegend auf einer mechanischen Kante basiert, sind eine sorgfältige Reinigung und vorläufige Behandlung der Oberfläche, auf die man die Schicht aufträgt, von großer Bedeutung.
Nach dem Entfernen des Scmutzes aus der Oberfläche mit den chemischen oder mechanischen Methoden wird die Oberfläche gewöhnlich  durch  das Sandstrahlen mit Strahlen des trockenen Korunds rau. Gelegentlich werden auch andere Mittel benutzt, z. B. Teilchen aus Hartguss oder Stahlkugeln. Neben der Sandstrahlmittel sind wichtig auch Faktoren, wie z. B. Größe und Form der Teilchen, Winkel des Sandstrahlens, Druck und Reinheit des gebrauchten Mittels. Damit aktiviert sich die Oberfläche auufgrund der Vergrößerung der freien Oberflächenenergie, daneben können die aufgespritzten Teilchen wegen der vergrößerten Oberfläche besser mit der Unterlage verklumpen.

Lichtbogenspritzen

Beim Lichtbogenspritzen wird zwischen zwei Metalldrahten, gewöhnlich der gleichen Zusammensetzung, ein Lichtbogen angezündet. Der verursacht Drahtschmelzen. Mit der Strömung des Sprühgases wird das geschmolzene Spritzmaterial auf die Unterlage beschleunigt. Mit einer entsprechenden Regulierung von Drahteinzug sichert man immer so viel Draht, wieviel es von ihm geschmolzen wird, so daß der Lichtbogen konstant brennen kann. Zur Herstellung der Beläge sind geeignet  rotationssymmetrische Bauteile, wie Zylinder, Wellen, Scheiben oder ebene Oberfläche.

Vorteile der Metalliseirung

  • Schutz gegen Korrosion.
  • Schutz gegen Materialverschleiß.
  • Veredeln der neuen Teile.
  • Thermische und elektrische Isolation.
  • Mögliche thermische und mechanische Nachbehandlung des Werkstückes.
  • Dekorativer Zweck.
  • Schutz vor chemischen Einflüßen.
  • Verbesserte Härte und abrasive Widerstandskraft des Materials.
  • Bereitstellung von leitenden Schichten auf nicht leitende Materialien.

 

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